Ich habe mit Damir gesprochen. Es ging um Folgendes: Damir hat schon einige Seminare und Coachings hinter sich, aber stellt immer wieder fest, dass er nicht vorwärtskommt. Dass er seine Ziele einfach nicht erfolgreich abschließen kann, obwohl er dazu schon einige Coachings und Seminare hinter sich hat. Wenn Du ebenfalls in der gleichen Situation bist, wenn Du also auch einige Seminare, Coachings oder Trainings hinter Dir hast, aber kommst immer noch nicht voran, dann ist genau dieser Blog richtig für Dich.

Also vorne ab zuerst einmal: Ich möchte Dir nicht sagen, dass die Trainings oder die Coaching oder diese Seminare, die Du besucht hast, schlecht sind. Nein, die sind bestimmt gut, denn Du hast Dich selbst dafür entschieden. Man hat Dir bestimmt auf diesem Seminar oder Coaching gesagt, dass Du damit auch arbeiten musst. Sehr oft stelle ich fest, dass viele Menschen denken, wenn sie die Information haben, dann werden sie auch eine Sache erfolgreich abschließen. Aber allein mit einer Information kann man nicht erfolgreich arbeiten. Man muss das auch in Tat umsetzen. Und genau das braucht Zeit. Leider gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung, die uns zeigt, dass wir dafür bestimmte Tage brauchen. Zum Beispiel sagen viele, du brauchst 20 bis 25 Tage, dann automatisiert sich etwas, und dann machst du alles aus Gewohnheit. Dafür gibt’s, wie gesagt, leider keine wissenschaftliche Untersuchung, die diese Zahl auch bestätigt. Das ist mehr individuell. Das hängt von der einzelnen Person ab. Das bedeutet: Je nach Situation wird sich etwas automatisieren. Wenn man zum Beispiel sehr viele Widerstände hat, dann wird es einfach länger dauern. Möchte zum Beispiel ein Sportler neue Übungen machen, dann wird ihm das sehr leichtfallen. Ihm wird auch leichter fallen, eine gesunde Ernährung einzuführen. Aber wenn man lange Zeit kein Sport gemacht hat, dann wird es auch lange dauern. Man hat einfach diesen Widerstand und man muss halt damit arbeiten. Das bedeutet: Je nach Situation wird es einfach Zeit benötigen, um etwas zu automatisieren. Man braucht einfach dafür Zeit und diese Zeit muss man sich nehmen. Damir war zum Beispiel sehr schnell verzweifelt, weil er festgestellt hat, obwohl er diese guten Seminare und Trainings besucht hat, dass er in kürzester Zeit nicht vorankam.

Und genau diesen Fehler machen viele Menschen. Sie denken, wenn sie ein Coaching besuchen oder ein Training machen, dann werden sie erfolgreicher sein. Das stimmt nicht ganz, denn es erfordert auch eine gewisse Zeit, bis man etwas erfolgreich umsetzen kann. Also bleibe dran, gebe nicht auf, sorge dafür, dass Du die notwendige Energie hast. Ein Beispiel für Dich: Wenn Du ein Seminar über Konzentration besucht hast, damit Du zum Beispiel komplexe Aufgaben konzentriert abarbeiten kannst, und Du aber bis dahin sehr viel mit Ablenkungen gearbeitet hast … Also zum Beispiel: Du arbeitest jetzt an etwas, Dein Smartphone klingelt, Du machst es auf, bearbeitest die Nachricht, legst es wieder hin, dann machst Du wieder mit Deiner Arbeit weiter und auf einmal kommt eine E-Mail rein, Du beantwortet diese E-Mail. Das bedeutet, Dein Fokus switcht von einer Aufgabe zur anderen. Und nun möchtest Du das ändern. Dann besuchst Du ein Seminar über Konzentration. Du hast die Übungen und machst die Übungen, aber Du arbeitest während des Tages weiterhin mit dieser Methode, mit Unterbrechungen, dann wird es einfach für Dich schwer sein, konzentriert arbeiten zu können. Es wird einfach länger dauern, weil Du Widerstände hast. Das bedeutet: Alleine die Übungen auszuführen bedeutet noch nicht, dass Du vorwärtskommst. Du musst dafür sorgen, dass die Widerstände wegkommen. Also hier in diesem Beispiel, dass Du dafür sorgst, nur zu gewissen Zeiten E-Mails zu beantworten oder dass Du nur zu gewissen Zeiten Deine Nachrichten auf Deinem Smartphone beantwortest. Dass Du für Deine eigentliche Aufgabe eine Zeitspanne reservierst. Man sagt von 90 Minuten. Also 90 Minuten konzentriert arbeiten und dann sich eine Pause gönnen. Okay? Also, Du hast ein Ziel. Du willst konzentriert arbeiten, also musst Du auch dafür sorgen, dass Du die Widerstände beseitigst. Und genau diese Betrachtungsweise, diese Sichtweise hat mir damit sehr stark geholfen. Wenn Du praktisch ein Seminar besucht hast und tolle Tipps bekommen hast, tolle Übungen bekommen hast, dann musst Du auch dafür sorgen, dass Du die Zeit dafür hast, es gut umzusetzen. Dass Du Dir bewusst machst, dass Du eine gewisse Zeit brauchst. Also, wir wissen das auch jetzt von der Studie von Anders Ericsson zum Beispiel: Um etwas hervorragen machen zu können, muss man einfach Zeit investieren, damit man irgendwann mal selber in einer bestimmten Disziplin hervorragend arbeiten kann. Okay. Also, sehr wichtig: Widerstände beseitigen und einfach Zeit dafür investieren.

Die zweite Sache ist, wo viele auch den Fehler machen, ist die mentale Energie oder der Fokus. Ich gebe Dir hierzu ein Beispiel: Stell Dir vor, Du möchtest jeden Tag in der Früh Liegestütze machen. Nehmen wir einmal an, Du hast Dir vorgenommen, jeden Tag 20 Liegestütze zu machen. Du hast Dich positioniert, beginnst jetzt mit Deinen Liegestützen. Du machst die erste, die zweite, die dritte, die vierte, die fünfte, die sechste. Irgendwann bist Du bei Nummer zehn und bricht dann ab. Du fühlst Dich leicht erschöpft, aber irgendwie merkst Du innerlich, Du konntest noch weitermachen. Und Du fragst Dich: „Warum ist das so?“ Das ist schon eine gute Situation, wenn Du Dich das fragen kannst. Sehr viele machen den Fehler, sich solche Fragen nicht zu stellen, sie sehen das einfach so oder nehmen das einfach so an. Betrachten wir die Situation noch mal einmal genauer: Wenn Du jetzt bei der zehnten Liegestütze bist, kommt von innen ein Impuls, „das reicht“, oder? Du hörst so eine Stimme, die Dir sagt: „Du hast genug gemacht, hör auf!“ Das sind genau diese inneren Reize, die uns von der Umsetzung ablenken. Doch warum ist das so? Wenn ich keinen starken Fokus – in diesem Fall eine starke mentale Energie – hervorbringen kann, dann werde ich auch nicht mit gutem Fokus an meinen Zielen arbeiten können. Das bedeutet: Auch wenn Du die gute Information hast, hast Du trotzdem eine Ablenkung und Du wirst nicht erfolgreich an Deinen Zielen arbeiten. Also musst Du dafür sorgen, dass Du erstens die Zeit hast und zweitens die mentale Energie.

Die mentale Energie sorgt dafür, dass Du konzentriert an Deinen Zielen arbeiten kannst. Doch wie sorgst Du dafür, dass diese inneren Reize wegkommen? Wenn Du sehr stark mit Ablenkungen arbeitest, also mehr so ein reaktiver Mensch bist, und äußere Reize lösen immer Deine Aktivitäten aus … Also zum Beispiel jetzt stelle Dir vor, Du machst diese Liegestützen, Du bist bei Nummer zehn und auf einmal kommt der Gedanke und sagt: „Mensch, Du musst noch unbedingt diese Rechnung überweisen!“ Was machst Du? Du schnappst Dir Dein Smartphone, Online-Banking und tätigst die Überweisung. Das lenkt Dich ab. Du unterbrichst die Übung. Das sollte aber nicht der Fall sein. Du solltest einen starken Fokus entwickeln, und das tust Du durch eine starke mentale Energie. Die mentale Energie kann zwei Stufen einnehmen. Einmal einen konzentrierten, also einen gebündelten Fokus, und einmal einen breiten Fokus. Den gebündelten Fokus kannst Du 90 Minuten einhalten. Der breite Fokus ist mehr zur Erholung da. Das ist individuell. Wenn Du länger arbeitest, kann das schon fünf bis zehn Minuten sein, aber wenn Du noch neu damit beginnt, dann solltest Du dafür sorgen, dass Du längere Zeit damit arbeitest, zum Beispiel 20 bis 30 Minuten. Und Du versuchst in dieser Erholungsphase, in der Du einen breiten Fokus hast, eine Stille in Dir zu erzeugen. Das wird Dir am Anfang schwerfallen, weil Du ja immer mit diesen Ablenkungen gearbeitet hast. Aber wenn Du damit immer mehr und mehr arbeitest und Du dafür sorgst, dass Du diesen breiten Fokus hervorrufst, indem Du in Dir Stille hast, also Dich nicht gebündelt konzentrierst, sondern eine Stille hervorrufst, dann trainierst Du Dein Gehirn. Und diese Stille brauchst Du, wenn Du diese Übungen machst. Denn das sorgt dafür, dass Du mehr konzentriert an Deinen Sachen arbeiten kannst.

Also mein Tipp für Dich: Wenn Du an etwas arbeitest, dann beginne damit, dass Du Dir zum Beispiel 90 Minuten für die Aufgabe reservierst, aber danach Dir auch eine Pause gönnst. Und in dieser Pause rennst Du nicht gleich in die Kaffeeküche und holst Dir einen Kaffee. Das ist meiner Meinung nach keine Erholung, denn mit Kaffee pusht Du Dich zwar hoch, aber sorgst nicht dafür, dass Du Dich erholst. Okay, wenn Du Dir jetzt den Kaffee holst und gleichzeitig dabei diese Stille hervorrufen kannst, dann ist es schon ein Schritt mehr. Besser ist es aber, wenn Du zum Beispiel dafür sorgst, dass Dein Raum total ruhig ist. Du kannst dabei zum Beispiel meditieren, Musik hören, aber wichtig dabei ist, dass Du versuchst, eine innere Stille hervorzurufen. Und damit trainierst Du Deine mentale Energie. Du kannst Dir die mentale Energie so etwas wie ein Muskel vorstellen, und das braucht einfach Training. Das braucht seine Zeit.

Und das sind jetzt zwei wichtige Faktoren. Erstens: Du musst also kontinuierlich an der Sache bleiben. Und zweitens: Du musst dafür sorgen, dass Du konzentriert arbeitest und das tust Du, indem Du Widerstände auflöst. Eins dieser Widerstände, und das ist meistens der Fall, dass man solche inneren Impulse hat. Diese inneren Impulse sollte man lösen und das tut man, indem man praktisch dafür sorgt, dass man mit Stille arbeitet. Dafür gibt es nun verschiedene Übungen. Du kannst dafür jetzt Atemübungen machen. Du kannst Dir auch zum Beispiel klassische Musik anhören. Das mache ich jetzt zum Beispiel. Es gibt gute klassische Musik, die so schwingt, dass Du Dich in einen bestimmten Zustand versetzen kannst. Also man sagt dazu auch die Alpha-Frequenz. Wenn Dein Gehirn in dem Alpha-Bereich ist, ist es mehr ein entspannter Bereich. Also wenn Du dafür sorgst, dass Du in diesen Bereich kommst, in der Stille, dann kommst Du praktisch in diese Erholungsphase. Und dann sorgst Du dafür, dass Du mehr Energie in Deiner mentalen Energie hast.

Gut, ich habe also versucht, Dir das zu erklären, damit Du Deine Seminare besser umsetzen kannst. Damit Du diese Information besser festigen kannst, sodass Du erfolgreicher Deine Ziele umsetzt Wir haben jetzt eine andere Betrachtungsweise bekommen, wie wir an unseren Zielen arbeiten können. Okay, in diesem Sinne wünsche ich Dir mehr mentale Energie, weniger Widerstände, sodass Du an Deinen Zielen erfolgreich arbeiten kannst.

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