Ich bin jetzt schon ein paar Mal gefragt worden: Hakan, was machst Du, damit Du mit Deinem Homeoffice mehr aus Dir herausholen kannst, sodass Du mit mehr Erfolg arbeitest, besonders als ein Papa? Ich habe mir nun überlegt und möchte für Power Papas nun eine Serie von Blogs starten, sodass auch ihr Homeoffice zu einem Erfolg wird und dass sie noch viel Energie für andere Dinge haben.

Gut! Ich bin Hakan, und ich möchte Dir bei Deinem Energiemanagement helfen, sodass Du das Optimale an Energie aus Dir herausholen kannst. Also lass uns gleich loslegen. In diesem Blog möchte ich auf die körperliche Energie eingehen. Und zwar eine wichtige Säule der körperlichen Energie-Bewegung. Wir sind jetzt zu Hause und können dadurch weniger draußen machen. Doch das bedeutet nicht, dass wir uns weniger bewegen müssen. Auch zu Hause ist es möglich, seine Workouts zu erledigen. Zum Beispiel, in meinem Fall – da ich ja blind bin – bin ich dazu gezwungen, zu Hause immer meine Übungen zu machen. Ich zum Beispiel stehe jeden Tag in der Früh auf, so ungefähr um 04:45. Und drei- bis viermal die Woche mache ich Workouts. Doch das war am Anfang nicht immer so gut, denn ich hatte am Anfang auch sehr viele Hindernisse, weil ich einfach die Sachen falsch angegangen bin. Zum Beispiel ein großer Fehler, den ich gemacht habe, ist: Ich habe mir ein großes Ziel gesetzt. Ich wollte gleich in der Früh viele Liegestütze machen, viel powern, sodass ich einfach mehr an Bewegung habe. Doch mit der Zeit merkte ich, dass ich gegen mich kämpfen muss und dieser Kampf wurde immer größer. Ich konnte spüren, dass der Druck irgendwann so groß war, dass ich einfach keine Lust mehr hatte, in der Früh aufzustehen. Also habe ich alles betrachtet und ich habe festgestellt, dass ich an die Sache ganz falsch herangegangen bin. Und diese Erkenntnisse möchte ich mit Dir heute teilen, sodass Deine Bewegung zu einem Erfolg wird, sodass Du auch im Homeoffice mehr aus Dir herausholen kannst.

Ein Punkt habe ich jetzt schon angesprochen, und zwar: Ich habe für mich ein zu großes Ziel gesetzt. Das solltest Du nicht machen. Auch wenn Du jetzt im Homeoffice bist, nehme Dir zuerst etwas vor, was Du auf jeden Fall erledigen kannst. Also so etwas wie zum Beispiel, dass Du für 10 bis 15 Minuten spazieren gehst. Oder wenn Du in der Früh aufstehst – so wie ich – dann nimmst Du Dir zum Beispiel vor, dass Du 10 Liegestütze machst, danach zum Beispiel Kniebeugen, aber ungefähr eine Zeitspanne von 10 bis 15 Minuten, wo Du auf jeden Fall gut trainieren kannst. Wenn Du aber schon geübt bist, also Du schon bis jetzt viele Übungen machst oder in der Früh zum Beispiel Laufen gehst oder Fahrradfahren gehst, dann ist es gut, dann mache damit weiter.

So, wir haben es auf der körperlichen Energieebene festgelegt, dass wir für uns etwas tun möchten, um unsere körperliche Energie zu steigern. Ich habe festgestellt, zum Beispiel am Anfang, als ich meine Liegestütze gemacht habe, habe ich mich emotional dabei nicht so gut gefühlt. Das waren einfach Gefühle, die mich bei der Übung gestört haben. So etwas wie schwere Lustlosigkeit. Eine Zeitlang ist mir das nicht aufgefallen und obwohl ich an mir gearbeitet habe, haben meine Gefühle mich besiegt. Zum Beispiel wollte ich auch in der Früh nicht mehr so früh aufstehen und blieb liegen. Das waren genau diese Gefühle, die mich daran gehindert haben. Natürlich war da noch etwas mehr, aber das kommt gleich danach. Bleiben wir noch bei der emotionalen Energie. Die Emotionen waren auf jeden Fall nicht gut ausgerichtet. Ich habe mir überlegt Wie kann ich das verbessern? Also welche Emotionen sind dafür notwendig? Solche wie: Lebendigkeit, Freude, Spaß. Und nicht solche Emotionen wie Frustration, Lustlosigkeit, Ärger … Zum Beispiel Ärger, weil ich auch immer in der Früh aufgestanden bin. Ich wollte diese Emotionen ersetzen. Ich habe das zum Beispiel mit Musik gemacht. Ich habe mir Musikstücke ausgesucht, die mir guttun und so lebendig waren. Stücke, in denen viel Power drin steckt, sodass man auch als Power Papa viel Energie daraus schöpfen kann. Und mit diesen Musikstücken wurde mein Training ganz anders, meine Emotionen wurden ganz anders, meine Emotionen wurden viel lebendiger, hatten viel mehr Freude an den Übungen. Und es machte mir Spaß, diese Musikstücke anzuhören. Also wenn Du auch in der Früh trainieren möchtest und sehr stark von Deinen Emotionen abgelenkt wirst, dann suche Dir zum Beispiel Musikstücke, die einfach dazu führen, dass Du einfach gute Emotionen in Dir drin hast, dass Du einfach lebendiger wirst, dass Du einfach in Dir mehr Power hast. Mit Musikstücken kann man sehr viel machen, um die Emotionen zum Positiven zu bewegen.

Gut! Also fassen wir es noch mal zusammen. Wir haben unsere Übungen und unsere Emotionen müssen so ausgerichtet sein, dass sie uns bei unseren Übungen nicht stören, sondern dass sie uns unterstützen. Sehr wichtig! Wenn sie Dich stören, dann wird es vorkommen, dass Du nach kurzer Zeit, obwohl Du am Anfang gut motiviert warst, irgendwann mal Deine Übungen aufgeben musst. Aber das wollen wir nicht! Du wirst als Power Papa vorwärtskommen und viel Energie aus Dir herausholen. Besonders körperliche Energie.

Der dritte Punkt, bei dem man auch sehr viele Fehler macht, ist die mentale Energie. Die mentale Energie erkennst Du an Deinem Fokus. Das bedeutet Wie fokussiert bist Du, wenn Du Deine Übungen ausführst? Bist Du so fokussiert, dass Du Dich in den Übungen hineinlebst? Oder hast Du Gedanken, die Dich von Deinen Übungen ablenken? Bei mir war das auch so: Ich hatte Gedanken, die mich sehr stark gestört haben. Zum Beispiel in der Früh, wenn ich aufgestanden bin, solche Gedanken wie: „Muss das jetzt sein? Du kannst doch einen Tag wählen, an dem du auch später aufstehen kannst.“ Dieser Gedanke hat mir nicht gutgetan, auch wenn ich meine Übungen gemacht habe – Liegestütze zum Beispiel – waren solche Gedanken wie: „Okay, du hast jetzt fünf gemacht, das reicht.“ Und je mehr ich mich angestrengt habe, desto stärker wurden meine Gedanken und haben mich dabei gestört. Auch sehr wichtig: Beobachte auch Deine Gedanken! Was machen Deine Gedanken mit Dir? Stören Dich Deine Gedanken bei Deinen Übungen? Hast Du solche Gedanken wie: „nicht mehr weitermachen? Muss das jetzt sein? Du hast jetzt schon genug gemacht. Hör Auf!“ Wenn ja, dann solltest Du diese Gedanken durch positive Gedanken ersetzen. Aber wichtig ist erst einmal, dass Du die Gedanken erkennst. Ich habe dann Gedanken für mich ausgesucht, wodurch ich mich mehr unterstütze, wodurch ich mich mehr anfeuere. Je mehr Liegestütze ich mache, sage ich mir: „Powern Hakan, mach weiter so! Noch mehr, noch mehr!“ – Sehr wichtig: Feuere Dich selber an, sodass Du mehr Power bekommst. Und beseitige diese Gedanken, die Dich bei Deinen Übungen stören. Eigentlich ist das nicht beseitigen, sondern ersetzen. Sehr wichtig. Wir wollen ja nicht gegen uns kämpfen, sondern die Situation verbessern. Ein Kampf wird schwierig. Das machen sehr viele. Sie sind am Anfang gut motiviert, erkennen nicht die Hindernisse in sich selbst und kämpfen gegen sich. Und dadurch scheitern sie.

So, wir arbeiten nun auf der körperlichen Ebene, emotionalen Ebene, mentalen Ebene. Hinzu kommt die vierte Säule, und zwar die spirituelle Energie. Die spirituelle Energie erkennst Du an Deinem Sinn. Also meine Frage an Dich: „Warum stehst Du jeden Tag in der Früh auf und machst diese Übungen?“ Wir haben jetzt am Anfang vom Blog festgelegt: Du möchtest ein Power Papa sein, der viel Energie hat und sein Homeoffice mit mehr Energie erledigen kann, sodass seine Aufgaben erfolgreicher sind. Gut, das ist ein Sinn. Ein weiterer Sinn kann zum Beispiel Deine Gesundheit sein. Ich denke schon, dass für Dich als Power Papa Deine Gesundheit sehr wichtig ist. Für mich ist zum Beispiel auch sehr wichtig, dass ich ein Beispiel für meine Kinder sein möchte. Ich möchte nicht der Papa sein, der zu seinen Kindern sagt: „Los, bewegt euch! Macht was für eure Gesundheit“ und ich selber liege auf das Sofa und schaue fern und drücke mir eine Packung Chips hinein. Nein, so ein Vorbild möchte ich nicht sein. Meine Kinder sollen sehen, was möglich ist, was man aus sich herausholen kann. Und das motiviert mich. Wenn ich so denke, habe ich viel Energie und erledige meine Übungen mit viel mehr Freude und Leidenschaft. Also überlege Dir: Welchen Sinn haben Deine Übungen? Wenn Du das für Dich machst, dann wirst Du Deine Übungen mit noch mehr Energie ausführen. Du solltest also dafür sorgen, dass Deine Übungen für Dich mehr Sinn ergeben. Suche danach! Also für die Familie, oder für Deine Gesundheit oder für die Arbeit. Zum Beispiel kannst Du Dir überlegen: Welchen Sinn kannst Du finden, sodass Deine Übungen erfolgreicher werden? Wenn Du so an die Übungen herangehst, dann werden Deine Übungen erfolgreicher, weil Du jetzt nun auf vier Energieressourcen Dich verbesserst. Du sorgst dafür, dass Du viel mehr Energie in diese Bewegung hinein bringst. Einerseits durch die körperliche Energie, andererseits durch die emotionale Energie und über die mentale Energie und auch über die spirituelle Energie. So arbeitest Du viel besser an Dir und Du hast mehr Energie. Also gleich ein Beispiel für Dich: Wenn ich zum Beispiel meine Liegestütze mache, dann konzentriere ich mich nicht nur darauf, dass ich jetzt zehn Stück mache, sondern ich beobachte auch meine Emotionen. Ich möchte mehr Bewegung in mir drin haben. Ich möchte mehr Power in mir drin haben und ich denke dann daran. Mit jedem einzelnen Liegestütz, wenn ich mich nach oben bewege, denke ich an Power. Und dadurch habe ich eine ganz andere Betrachtungsweise. Oder wenn ich jetzt meine Liegestütze mache, dann feuere ich mich an und sage: „noch einen, noch einen!“ Manchmal denke ich an den Sinn, denke an meine Kinder, habe Bilder im Kopf. Sehe, wie wir Freude daran haben. Sehe wie Sie mich als ein Vorbild nehme. Und so arbeite ich täglich Schritt für Schritt und verbessere einerseits meine körperliche Energie, meine emotionale Energie, meine spirituelle Energie und die mentale Energie. Sehr wichtig!

Wenn Du so arbeitest und Dich immer verbesserst, dann musst Du gegen nichts kämpfen, sondern steigerst Du Dich automatisch. Ich stelle bei mir fest, dass ich immer mehr Liegestütze schaffe. Gut! Also versuche, Deine Übungen mit diesen Sichtweisen zu erledigen. Kämpfe nicht gegen Dich, sondern versuche Dich auf der körperlichen Ebene, auf der emotionalen Ebene, auf der mentalen Ebene und auf der spirituellen Ebene immer mehr und mehr zu verbessern. Wenn Du so an Dich herangehst, an die Übungen, dann wirst Du mehr Erfolg sehen. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Spaß bei Deinen Übungen und bleib gesund.


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